Projekte

Kunde:
KUMAVISION AG

Software sieht man nicht. Bier und Kabel schon.

Kunde: KUMAVISION AG
Projekt: Filmische Aufbereitung von Referenzen

KUMAVISION zählt zu den größten Microsoft-Dynamics-Partnern im deutschsprachigen Raum und liefert Branchensoftware, die im Unternehmensalltag mitläuft – und genau deshalb schwer zu zeigen ist. Für zwei Referenzvideos ging die Kamera dorthin, wo diese Software arbeitet: in die Fertigung der Albert Frey AG im Allgäu und ins Zentrallager der Börsig GmbH in Neckarsulm. Vom Storyboard über die Drehtage bis zu den Interviews entstanden beide Filme unter unserer Regie. Zu sehen sind darin vor allem Anwender, die selbst erzählen.

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Ein Produkt, das keine Bilder mitbringt

KUMAVISION verkauft keine Maschine, die man ins Licht stellen kann, sondern ERP-Branchenlösungen. Die sorgen im Hintergrund für reibungslose Abläufe und bleiben dabei unsichtbar. Erklären lassen sie sich über Funktionslisten – oder über Menschen, die täglich damit arbeiten. Genau darauf lief es hier hinaus: Zwei Kunden aus völlig verschiedenen Welten sollten selbst vor die Kamera treten. Ein Anlagenbauer aus dem Allgäu, der seit über 115 Jahren Brauereien und Brennereien ausrüstet. Ein Distributor aus Neckarsulm, der über 10.000 elektronische Bauteile auf Vorrat hält. Und beide sollten am Ende einen Film bekommen, den sie auch selbst gerne herzeigen.

Alles steht, bevor die Kamera läuft

Eine Fertigung und ein Zentrallager halten für ein Filmteam nicht an. Also stand vor jedem Dreh ein Storyboard: Welche Szene erzählt welchen Schritt, wer ist wann wo, was muss vorher freigegeben sein. Wir haben die Abstimmung zwischen KUMAVISION, dem gefilmten Unternehmen und der Filmproduktion übernommen und waren an beiden Drehtagen mit dabei. Bei Albert Frey ging die Kamera an die Schweißnaht, in die Fertigung und in die Biergrotte, dazu kam ein Drohnenflug über das Werk. Bei Börsig folgte sie dem Weg der Ware, vom Wareneingang über die Kabelkonfektion bis zum Versand. Die Interviews haben wir vorbereitet und selbst geführt – mit Menschen, die selten vor einer Kamera stehen und trotzdem frei erzählen sollten. Danach folgten Schnitt, Feinschliff und die Veröffentlichung auf Vimeo und YouTube.

Zwei Filme, die nach ihren Unternehmen aussehen

Malziges Bier und edler Whisky auf der einen Seite, Steckverbinder und konfektionierte Kabel auf der anderen: zwei Filme nach gleichem Vorgehen, die außer der Software nichts gemeinsam haben. Genau das macht sie stark. Wer Brauereianlagen baut, erkennt sich im Allgäu wieder. Wer mit Bauteilen handelt, findet sich im Lager in Neckarsulm. Statt eines Funktionsversprechens sieht ein Interessent einen Betrieb wie seinen eigenen – und hört jemanden, der nichts zu verkaufen hat. Dass dabei auch Albert Frey und Börsig selbst gut aussehen, ist kein Nebeneffekt, sondern der Grund, warum solche Türen aufgehen.

Making-Of

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